Das Projekt
Von der Idee zur Umsetzung
Startschuss
Am 18. Dezember 2024 wurde mit der Unterzeichnung der Gründungsurkunde durch die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW), die Universität Wien, die Technische Universität Wien und durch das (ehemalige) Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) das Science Communication Center ins Leben gerufen.
Haus der Forschung
In der Wiener Innenstadt entsteht bis 2027 ein lebendiger Ort des Wissenschaftsdialogs. Auf neu gestalteten Ausstellungsflächen werden Forschungsthemen der beteiligten Institutionen präsentiert und eine raumgreifende Virtual Reality LED-Installation eingerichtet, die wissenschaftliche Visualisierungen in 3D interaktiv erleb- und begreifbar macht. Ebenfalls im Erdgeschoss entsteht ein offener, kommunikativer Gastronomiebereich.
Events und Interaktion
Im Q werden wechselnde Wissenschaftsausstellungen und Science Events stattfinden. Interessierte kommen so mit Themen der Forschung in Berührung. Die Ausstellungen werden interaktiv konzipiert, sodass ein großes Experimentierlabor entsteht, das Wissenschaft für junge, aber auch erwachsene Menschen praxisnah erfahrbar macht.
Neue Flaniermeile
Die baulichen Adaptierungen werden auch das Stadtbild verändern: Durch die Öffnung der beiden Fassaden entsteht zwischen Bäckerstraße und Wollzeile eine neue Flaniermeile der Forschung. Sie verbindet künftig die Hotspots der Wissenschaften im Grätzl: das Q und den Campus Akademie der ÖAW bis hin zur Otto Wagner Postsparkasse.
Mit der architektonischen Neugestaltung wurde das Büro Mohr Niklas (www.mohr-niklas.at) betraut, das im Rahmen eines offenen Vergabeverfahrens für das Projekt gewonnen werden konnte.
Im Herzen Wiens
Der historische Standort in der Wollzeile 27a im ersten Wiener Bezirk ist in vielerlei Hinsicht ein idealer Ort für Begegnungen zwischen Wissenschaft und Gesellschaft: Das denkmalgeschützte Gebäude wurde im 17. Jahrhundert für die Universität Wien errichtet und stellt, nicht zuletzt dank des berühmten Deckenfreskos im Jesuitensaal, eine kunsthistorische Kostbarkeit dar.
Die Nähe zu den Trägerorganisationen, die Anbindung an den Campus Akademie der ÖAW sowie die hier umfangreich zur Verfügung stehende Fläche bieten hervorragende Voraussetzungen, um Ausstellungen, Events und vielfältige andere Aktivitäten der Wissenschaftskommunikation zu ermöglichen.
Key facts
Projektstart
2024
Eröffnung
2027
Fläche
4.000m²
Kosten
17 Mio. Euro
Geplante Besucher*innen
70.000
Christopher Lindinger
Christopher Lindinger wurde 2024 mit der Konzeption des Science Communication Center betraut und ist seit 2025 dessen Geschäftsführer und Gründungsdirektor.
Zuvor war er Mitglied des Gründungsteams des Ars Electronica Futurelab, wo er als Co-Direktor die Bereiche Forschung und Innovation verantwortete. 2019 wechselte er als Vizerektor an die Johannes Kepler Universität Linz. Seit 2023 ist er Professor für Kunst und Digitalität an der Universität Mozarteum.